News / wr WR-09.01.2006 Beschluss für ein modernes Zentralbad

Beschluss für ein modernes Zentralbad

09.01.2006 / LOKALAUSGABE / HAGEN

Hagen. Der Aufsichtsrat der Hagener Versorgungs- und Verkehrs-GmbH mit der "Tochter" Hagenbad spricht sich für den Bau eines Zentralbades am Ischeland aus.

Gestern beschloss das Gremium nach mehrstündiger Sitzung, der Stadt als Eigentümerin der Bäder eine entsprechende Empfehlung zu erteilen, die dann dem Rat am 2. Februar vorgestellt werden soll. Dies bedeutet dennoch nicht zwangsläufig das Aus aller anderen Bäder. Es wird überlegt, die Freibäder Hestert und Hengstey sowie das Lennebad in Hohenlimburg weiter zu betreiben.

Dem Beschluss des Aufsichtsrates zufolge würde das Kirchenbergbad in Hohenlimburg geschlossen, ebenso der Saunabereich im Lennebad und das Willi-Weyer-Bad samt Citysauna. Das Hallenbad in Boele hatte ohnehin kaum mehr jemand auf der Rechnung. Zeitpunkt der Schließungen wäre spätestens, wenn das neue Zentralbad fertig gestellt wäre. Dieser Neubau ist mit 25 Millionen Euro veranschlagt, zuzüglich Baunebenkosten in noch unbezifferter Höhe.

Demgegenüber steht ein Investitionsbedarf von rund 17 Mio. E für notwendige Sanierungen der bestehenden Bäder in den nächsten fünf Jahren, ohne dass damit mehr Attraktivität einherginge.

Ivo Grünhagen, Chef der Betreibergesellschaft Hagenbad, betonte gegenüber der WR, dass selbstverständlich jedes Bad weiter zur Verfügung gestellt werden könnte - allerdings bei ständig steigendem Zuschussbedarf. Die Vorgabe, drei Mio. E einzusparen und die Bäder gleichzeitig attraktiver zu gestalten, könne nur mit der Variante Zentralbad erreicht werden. Wenn es politischer Wille sei, dass Hengstey-, Hestert- und Lennebad geöffnet bleiben, begrüße er dies. Auch der Eisgarten habe Zukunft, vielleicht an anderer Stelle, dann aber deutlich attraktiver als heute.

Von Jens Helmecke

Quelle: http://www.westfaelische-rundschau.de

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