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Brücke nicht mehr nötig

05.03.2007 / LOKALAUSGABE / HOHENLIMBURG

LESERBRIEFBetreff: Brückenbau über die Bahngleise und die Gestaltung des Koenigseegeländes.

Die Tatsache, dass in den letzten Ausgaben so viele Dinge veröffentlicht wurden, veranlasst mich, etwas von meinem "dicken Hals" loszuwerden. Ich würde zu gerne wissen, wer eigentlich die Gruppierung "Hagen direkt" ist und welchen Parteislogan die sich auf die Fahne geschrieben haben? Wer versteckt sich hinter diesem Namen? Sollten es Bürger aus Hohenlimburg sein, haben sie einen falschen Namen gewählt, denn wir Hohenlimburger können ohne den Namen "Hagen" gut auskommen. Der Name Hagen hat bisher keine positive Erinnerung an die Vergangenheit, und auch die Zukunft scheint schon negativ angebrochen zu sein.

Weiterhin gebe ich Herrn Söhnchen völlig Recht: Die neue Brücke ist wirklich nicht mehr nötig und das Geld hätte in das Kirchenbergbad besser gepasst. Die Brücke wäre unbedingt nötig gewesen, als in der Nahmer noch die Schwerindustrie ansässig war. Schon in den Jahren 1952 - 1960, als ich die Wesselbachschule besuchte, war eine Brücke geplant, aber immer am Veto der Bahn gescheitert. Am Geld hat es nicht gelegen, denn das war genug in Hohenlimburg vorhanden. Jetzt ist keine Indus- trie mehr in der Nahmer und Obernahmer, also benötigen wir diese Brücke nicht mehr. Sie ärgert nur die Anwohner der Isenberg- und Langenkampstraße und auf den Verdacht, dass dort oben vielleicht einmal das tollste Freizeitgebiet im Kreis entsteht, würde ich keine Brücke bauen.

Weiterhin ärgert mich noch die Tatsache, dass alle Parteien am Koenigsee keine Tümpellösung gefordert und auch darauf bestanden haben. Was lese ich jetzt? Tümpellösung ist absolut super und auch gewollt. Man will sogar einen Tümpel an der Straße anordnen. Na prima, das habt ihr Parteien ja gut hinbekommen, ich bin stolz auf Euch. Was in aller Welt haben wir Bürger eigentlich noch mitzubestimmen? Wir haben Euch als Volksvertreter gewählt. Was macht Ihr eigentlich daraus? Ich glaube fast, dass die Stadt Hagen darauf bedacht ist, uns Hohenlimburger mit ihren Unzumutbarkeiten ein Eigendenken zu verbieten und wir uns unserem Stadtteilschicksal ergeben sollen. Ich denke aber, dass dieses bei den Urhohenlimburgern nicht hinzubekommen ist.

Siegfried Menzel Lie?vinstraße 14

Quelle: http://www.westfaelische-rundschau.de

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