News / wr WR-06.07.2006 Symbolische Bausteine für das Freibad auf dem Stadtfest

Symbolische Bausteine für das Freibad auf dem Stadtfest

06.07.2006 / LOKALAUSGABE / HAGEN

Hohenlimburg. (-jer) Nun ist es also amtlich. Im Anzeigenteil der WR veröffentlichte Oberbürgermeister Peter Demnitz die Bestimmungen, die den Bürgerentscheid zur Hagener Bäderlandschaft regeln. Demnach sind alle Hagener Bürger am 17. September in der Zeit von 8 bis 18 Uhr, ähnlich einer Kommunalwahl, an die Urnen gerufen. Abgestimmt werden kann mit Ja oder Nein, denn die zentrale Frage lautet: "Sind Sie dafür, dass der Ratsbeschluss vom 2. März 2006 in den Punkten 1, 2 und 4 abgewandelt wird? Diese lauten verkürzt: Für das neue Freizeitbad am Ischeland sollen statt 25 nur 20 Millionen Euro ausgegeben werden, die Freibäder Kirchenberg, Hengstey und Hestert werden im Sommer als Freibäder und im Winter mit einer mobilen Überdachung als Hallenbäder weiterbetrieben und das Lennebad, das Stadtbad Boele und das Willi-Weyer-Bad werden nach Umsetzung der ersten beiden Punkte geschlossen. Entwickelt wurde dieser Bäderplan von der Bürgerinitiative "Ja zum Kirchenbergbad", die sich so nicht nur für das Hohenliburger Freibad, sondern auch für die beiden Hagener Bäder einsetzt. Doch einfach dürfte das Unterfangen nicht werden, müssen doch in Hohenlimburg und Hagen über 30 000 stimmberechtigte Bürger (Berechtigungskarten gehen mit der Post zu) mit Ja stimmen, um den einmal gefassten Ratsbeschluss zu kippen. Aus diesem Grund will die Bürgerinitiative in den kommenden Wochen auch eine Aufklärungskampagne organisieren, die am Wochenende mit einem Stand auf dem Stadtfest startet. Sprecher Frank Schmidt: "Dafür brauchen wir finanzielle Mittel. An unserem Stand am Rathaus informieren wir nicht nur, sondern verkaufen auch symbolische Bausteine für einen Euro für unser Kirchenbergbad." Darüber hinaus sorgen die Aktivisten mit einer Rollenrutsche und einem Kinderdartspiel für Unterhaltung. Unmut über den Zustand rund um das geschlossene Freibad äußern mittlerweile Anwohner und Besucher des Kirchenberg-Stadions. Während das Stadion und die Außenanlagen derzeit von der Stadt gepflegt und gehegt würden, krümme HagenBad auf seinem Gelände wohl keinen Finger mehr. Aufgestellte Bänke werden von Unkraut überwuchert, durch Fahrradständer wachsen mittlerweile die Brennnesseln. "Auch wenn das Bad derzeit nicht in Betrieb ist", so ein Anwohner, "müsse man es doch nicht augenscheinlich vergammeln lassen." HagenBad habe weiterhin die Pflicht, sich um die Anlage und das Aussehen zu kümmern.

Quelle: http://www.westfaelische-rundschau.de

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