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Klicken fürs Bad: hohenlimburg.kaempft!

19.07.2006 / LOKALAUSGABE / HAGEN

Hohenlimburg. (Leif) "Die Auseinandersezung zwischen der Kirchenbergbad-Initiative und Hagenbad ist vergleichbar mit dem Kampf zwischen David und Goliath, wobei wir den David darstellen! Dass die SPD uns bei diesem Kampf helfen will, hat politisches Gewicht!" Frank Schmidt, Sprecher der Bürgerinitiative "Ja zum Kirchenbergbad", fand herzliche Worte des Dankes für die Mannschaft der Hohenlimburger Sozialdemokraten, die nun erneut mit Ebay-Erlösen für eine gute Sache streiten wird. Bei der ersten Ebay-Aktion unter dem Titel "hohenlimburg.hilft" des Ortsvereins im Frühjahr 2005 waren über 8000 Euro zusammengekommen, die über den Letmather Lutz Malaschöwski und das Deutsche Rote Kreuz Hohenlimburg den Opfern des Seebebens in Südostasien zugute kamen. Jetzt starten die Sozialdemokraten in eine weitere Runde. 31500 Stimmen im Stadtgebiet werden gebraucht Aus "hohenlimburg.hilft" wird ab sofort "hohenlimburg.kaempft", kündigt der SPD Ortsvereinsvorsitzende Mark Krippner an. Das Geld soll diesmal für den Kampf um den Erhalt des Kirchenberg-freibades eingesetzt werden. Die Bürgerinitiative "Ja zum Kirchenbergbad" hatte ihre aufwändige Kampagne während des Stadtfestes gestartet und den Bürgern erklärt, wie sie am 17. September beim Bürgerbegehren abstimmen sollten. Mit der Aktion "Baustein" wurde ein erfolgreicher erster Schritt getan, aber die Kampagne wird noch viel Geld verschlingen: "Wir müssen noch viele Druck-Erzeugnisse in Auftrag geben. Immerhin werden für einen positiven Wahlentscheid 31 500 Ja-Stimmen im gesamten Hagener Stadtgebiet gebraucht", erläutert Frank Schmidt, der die benötigte Summe mit rund 8000 Euro beziffert. Klasse statt Masse: Spielzeug und Markenporzellan "Die werden wir dieses Mal sicherlich nicht erreichen", glaubt der stellvertretende Bezirksvorsteher und SPD-Kassierer Horst Eschenbach. Auch wenn das Thema Kirchenbergbad bei den Hohenlimburgern emotional hoch angesiedelt ist, setzen die Sozialdemokraten vorsichtig auf ein Ziel zwischen 500 und 1000 Euro. Auf "Klasse statt Masse" setzt nun bei der zweiten Aktion Ebay-Initiator Aleksander Farkas. "Wir werden diesmal darauf achten, nicht alles anzunehmen. Viele Sachen laufen bei Ebay mit einem Euro aus. Da lohnt sich der Aufwand dann nicht." Altes Spielzeug und Markenporzellan seien hingegen nach wie vor Verkaufstrends im Internet-Auktionshaus. Zusätzlich zu der Ebay-Aktion wird es bald wieder einen Trödelmarkt geben. Dort werden dann die Gegenstände verkauft, die im Internet nicht so gut laufen. Termin und Ort stehen noch nicht exakt fest.

Quelle: http://www.westfaelische-rundschau.de

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