News / wr WR-10.03.2006 Keine Stimme mehr für die Plattmacher des Bades

Keine Stimme mehr für die Plattmacher des Bades

10.03.2006 / LOKALAUSGABE / HOHENLIMBURG

LESERBRIEFEBetr.: Schließung des Kirchenberg-Bades.

"Skrupellos" lautet wohl die treffendste Bezeichnung für das Vorgehen jener Damen und Herren, die als Ratsmitglieder eigentlich die Interessen der Bürger wahrnehmen, in Wirklichkeit aber offen gegen ihre Bürger agieren und regieren. Und geradezu von Hass geprägt erscheint der Beschluss zur Schließung des Kirchenbergbades im "Stadtteil" Hohenlimburg, dessen üppige Steuergelder man zwar gern einstreicht, mit dessen Bürgern und ihren Bedürfnissen man offensichtlich aber nichts am Hut haben möchte.

So befinden wir uns längst in einer neuen Phasen des ebenfalls gegen die Bürgerinteressen durchgesetzten Eingemeindungsprozesses. Wesentliche Einrichtungen der ehemals selbstständigen Stadt Hohenlimburg sollen zerschlagen werden, um eine endgültige Abhängigkeit von Hagen herzustellen und mit dem gesparten Geld großmannssüchtige Millionenprojekte wie die Zentral-Badeanstalt, aber auch die Neue Mitte, eine Mehrzweckhalle, das Schumacher-Museum und anderes im Zentrum Hagens zu verwirklichen. Verärgert darüber, dass die Schließung der Bücherei und der ersatzlose Abriss der Kettenbrücke in den vergangenen Jahren noch vor den entschlossenen Einwohnern und Bezirksvertretern verhindert werden konnte, gaben die Hagener Faktionsvorstände von SPD,CDU und Grünen im Fall Kirchenbergbad die Devise aus: "Plattmachen um jeden Preis." Und kein noch so schlüssiges Argument hätte sie zum Gegenteil bewegen können. Es sind dies "Volksvertreter", die uns vor zwei Jahren im Kommunalwahlkampf noch vorgelogen haben, was sie alles für die Stadtteile im Allgemeinen und für Hohenlimburg im Besonderen leisten würden. Gegenseitig warf man sich Schließungspläne vor und beteuerte, mit ihnen sei die Vernichtung des Bades nicht zu machen.

2009 wird wieder gewählt, und dann werden die gleichen Konsorten wieder an ihren Parteiständen stehen, Ballons aufblasen, Fähnchen verteilen und die Bürger über ihre wahren Ziele zu täuschen versuchen. Wir hoffen, dass das Gedächtnis der Hohenlimburger gut genug ist, um Schließungspolitiker wie Wolfgang Röspel, Hans-Dieter Fischer, Peter Asbeck (alle CDU), Jochen Weber, Peter Demnitz, Wolfgang Jörg (alle SPD), Jochen Riechel, Hildegrund, Kingreen und Ruth Sauerwein (alle Grüne) energisch vom Hof zu jagen: Keine Stimme für die Plattmacher!

Und noch etwas sollten sich die Hohenlimburger gut überlegen: Wenn Oberbürgermeister Peter Demnitz am 1. April (ein passendes Datum!) auch die Hohenlimburger wieder dazu auffordert, unter dem Motto "Saubere Stadt Hagen" für die Entsorgungsbetriebe den Dreck von öffentlichen Straßen und Plätzen aufzusammeln, dürfte sich unterm Schlossberg keine Hand rühren.

Wenn auf der einen Seite konstruktives Bürgerengagement mit einem Schlag in die Fresse beantwortet wird, sollten wir uns umgekehrt von Herrn Demnitz nicht auch noch zu unmündigen, ehrenamtlichen Müllmännern und Putzfrauen degradieren lassen. Wie sagte schon Erich Kästner: "Was auch immer geschieht: Nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken."

Holger Lotz Dieselstraße 4 Hohenlimburg 2. Vorsitzender der Bürgervereinigung zur Wiederherstellung der Stadt Hohenlimburg

Quelle: http://www.westfaelische-rundschau.de

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