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Symbol für den Bürgerwiderstand

10.03.2006 / LOKALAUSGABE / HAGEN

Betr. Bäder Das Kirchenbergfreibad ist mit 50m-Bahn, Restaurationsbetrieb und Grünanlagen nicht einfach ein schönes Fleckchen Hohenlimburg. Spätestens seit dem vergangenen Jahr ist es auch Symbol für erfolgreichen Bürgerwiderstand. Denn nur diesem war die Öffnung des Bades für die letztjährige Saison zu verdanken. Ausgehend von diesem Widerstand konnte der Rat das Bäderkonzept nicht wie geplant noch 2005 verabschieden.

Der HVG-Aufsichtsrat mit seinem Chef OB Demnitz gerieten immer mehr unter Druck. Waren doch inzwischen die Menschen in ganz Hagen hellhörig geworden. Sie deckten weitgehende Ungereimtheiten im Bäderkonzept auf. Dass es sich hierbei um ein Sparkonzept handeln soll, konnte immer weniger überzeugen. 25 Mio. Euro für ein neues Zentralbad - aber die 17 Mio. Euro zur Sanierung der bestehenden Bäder sollen nicht vorhanden sein?

Dass jetzt Hestert, Hengstey und das Lennebad erst einmal weiter betrieben werden, steht in völligem Gegensatz zu den Vorgaben des 2003 im Stadtrat beschlossenen Haushaltssicherungsgesetzes. Sollen mit dem (vorläufigen) Weiterbetrieb vielleicht Unruheherde in diesen Stadtteilen ausgeräumt werden?

Beruhigend hieß es auf den HVG-Foren, vor Fertigstellung des Zentralbades gäbe es keine Einschränkung der Wasserfläche in Hagen. Nun kommt von der Spitze der Großen Koalition aus SPD und CDU im Stadtrat die urplötzliche Erklärung, das Kirchenbergbad bleibe ein- für allemal geschlossen. Könnte es sein, dass ein einmal geöffnetes Bad nur schwer gegen den Protest der Bürger geschlossen werden kann?

Bis zur vollständigen Umsetzung des Bäderkonzepts fließt noch viel Wasser die Lenne, aber auch die Volme hinunter. Grund genug, sich zusammenzusetzen und zu beraten, wie die Menschen in dieser Stadt diese Zeit nutzen wollen.

Magret Sarrazin Möllerstr. 89 58119 Hagen

Quelle: http://www.westfaelische-rundschau.de

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