News / wp WP-05.10.2006 "Hagen aktiv" mit Pro Nahmer

"Hagen aktiv" mit Pro Nahmer

05.10.2006 / LOKALAUSGABE / HOHENLIMBURG

Hohenlimburg. (wp/-hey) Um vor Ort in Hohenlimburg noch effektiver arbeiten zu können, forderten zahlreiche Mitglieder bei der Vollversammlung von "Hagen aktiv" am Tag der Deutschen Einheit die Gründung eines ersten Ortsvereins der freien Wählergemeinschaft.

Nach eingehender Diskussion wurde der Vorstand einstimmig damit beauftragt, alle notwendigen Maßnahmen zu treffen, damit sich der Ortsverein rasch konstituieren und seine Arbeit aufnehmen könne. Noch in dieser Woche sollen erste sondierende Gespräche auch hinsichtlich geeigneter Büroräume geführt werden.

Bereits seit mehreren Monaten kümmert sich "Hagen aktiv" verstärkt um die Entwicklung der Obernahmer in Hohenlimburg. In diesem Zusammenhang will die Wählergemeinschaft gleich mehrere Missstände in diesem einst blühenden Stadtteil angehen. Insbesondere geht es dabei um die Entwicklung der Koenigseebrache, den Abbruch der leer stehenden ehemaligen Industriehallen der Krupp-Werke sowie die zunehmend desolate Infrastruktur.

Dazu läuft zur Zeit eine Unterschriftensammlung für einen Einwohnerantrag an den Rat, die den Abriss von Werk IV, die Sanierung des Bodens sowie eine anschließende Wohnbebauung erwirken soll. Hierzu liegen mittlerweile 1401 Unterschriften vor.

"Hagen aktiv" verbindet mit der Gründung des Ortsvereins eine bürgernähere und stadtteilbezogene Vertretung der Interessen der Hohenlimburger.

Deckungsgleiche Ziele Dabei setzen Dr. Josef Bücker und Co. auch auf die Unterstützung der Bürgerbewegung "Pro Nahmer", mit der sie inzwischen intensiv kooperieren. "Pro Nahmer" verfügt zwischenzeitlich über mehr als ein Dutzend engagierter Büger, die ein großes Ziel haben: die Nahmer von einer (teilweise) noch bestehenden Industriebrache wieder zu einem lebens- und somit wohnenswerten Tal zu machen. Deshalb sind die Ziele von "Hagen aktiv" und "Pro Nahmer" weitgehend deckungsgleich. So ist es nicht verwunderlich, dass am Samstag bei einer gemeinsamen Aktion in der Fußgängerzone mehr als 200 Unterschriften gesammelt wurden und die Forderung aufkeimte, dass die Hohenlimburger Bezirksvertretung mehr Druck in Richtung Hagen ausüben möge, sodass die Beschlüsse aus dem Jahr 2003 (!) (Abriss des Krupp Werkes IV) endlich in die Tat umgesetzt werden.

Schmidt nicht überrascht Warum aber die Blitzentscheidung von "Hagen aktiv", mehr als einen Fuß in die Hohenlimburger Kommunalpolitik zu bekommen? Vielleicht wollten sie mit dieser Verbindung schneller sein als Frank Schmidt, der in der vergangenen Woche laut darüber nachgedacht hatte, zur nächsten Kommunalwahl im Jahr 2009 mit einer Wählergemeinschaft gegen die etablierten Parteien anzutreten.

Für Frank Schmidt (Bürgervereinigung) kommt der Vorstoß nicht überraschend. "Dieser beeinflusst uns nicht. Auch nicht die Form des Projektes, das wir ins Auge gefasst haben. In ganz NRW haben sich freie Wählergemeinschaften gegründet und etabliert. Hohenlimburg ist noch ein weißer Fleck auf der Landkarte und verfügt über 30 000 Einwohner. Die Bürgervereinigung begleitet die Hohenlimburger Kommunalpolitik seit rund zehn Jahren und hat sich immer wieder eingebracht. Beispiele sind die Kettenbrücke, die Bücherei und jetzt das Kirchenbergbad. Wir lassen uns nicht aus der Ruhe bringen und überlegen, wie es weiter gehen soll. Die nächste Kommunalwahl ist erst 2009."Dr. Josef Bücker von Hagen aktiv setzt auf Kooperation.

Quelle: http://www.westfalenpost.de

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