News / wp WP-16.02.2006 Konstruktiv mit HagenBad diskutiert

Konstruktiv mit HagenBad diskutiert

16.02.2006 / LOKALAUSGABE / HAGEN

Hohenlimburg. (can) Mit gemischten Gefühlen gingen die Mitglieder der Hohenlimburger Bäder-Expertenrunde am Mittwochabend in das dritte Treffen mit Vertretern der Hagenbad um Geschäftsführer Ivo Grünhagen. Ob Frank Schmidt von der Bürgerinitiative "Ja zum Kirchenbergbad" oder die Mitglieder der Bezirksvertretung Hohenlimburg - nach der dritten Expertenrunde gab es überwiegend zufriedene Gesichter. "Wir sind ein Stück weiter", fasste Bezirksvorsteher Hermann Hulvershorn zusammen. "Ich bin zufrieden. Das Treffen war konstruktiv und informativ."

Langsam geht es voran mit den Überlegungen, wie das Kirchenbergbad unter Berücksichtigung bautechnischer und betriebswirtschaftlicher Gesichtspunkte als Ganzjahres-Standort ausgebaut werden kann. Torsten Schütze, Architekt und Bäderexperte im Dienste der Hagenbad, informierte über die Möglichkeiten der Überdachung - vom Bau einer Traglufthalle bis zur festen Umhausung. Die Hochspannungsleitungen am Kirchenberg seien bei der Überdachung kein Problem, teilte die Verwaltung mit.

Laut Frank Schmidt ließen sich zum Beispiel die für den Bau einer Traglufthalle ermittelten Kosten in Höhe von 2,9 Millionen Euro (mit Komplettsanierung, 50-Meter-Vario-Becken, Schließung des Wellenbeckens) durch ehrenamtliches Engagement weiter senken. Auch auf einen neuen Beachvolleyballplatz könne man verzichten. "Der Dialog mit Hagenbad war konstruktiv", so Schmidts Fazit. "Am Ziel sind wir aber noch nicht." In den nächsten Tagen will die Bürgerinitiative weitere Zahlen vorlegen, die von Michael Knauf, Ingenieur und Technikexperte, nach der Untersuchung des Rohrleitungssystems im Kirchenbergbad ausgewertet werden.

Bevor die Expertenrunde erneut zusammenkommt, sollen Gespräche in den Hagener Fraktionen erfolgen. Anfang März soll der Rat entscheiden. In der Beschlussvorlage wird die Schließung des Kirchenbergbads und der Erhalt des Lennebads favorisiert. "Wir wollen die Entscheidung verschieben", fordert Hulvershorn mit Nachdruck.

Quelle: http://www.westfalenpost.de

Neuere News:

WP-01.03.2006 Hohenlimburg entsetzt: Kirchenbergbad soll für immer geschlossen bleiben

WP-27.02.2006 Der Abriss des Kirchenberg-Bades soll 800 000 Euro verschlingen

WP-27.02.2006 Gewährt Rat der Stadt eine Schonfrist?

WP-26.02.2006 Nichts gewonnen, aber auch noch nichts verloren

WR-17.02.2006 Bereits im Mai die ersten Heimspiele

WP-16.02.2006 Bäderdebatte: Expertenrunde kommt voran

Ältere News:

WP-13.02.2006 Kirchenbergbad sträflich vernachlässigt

WR-12.02.2006 Kirchenbergbad nicht voreilig abschreiben

WR-10.02.2006 Bäderchef Grünhagen sucht Dialog

WP-08.02.2006 "Ergebnis der Expertenrunde abwarten"

WP-07.02.2006 Nächste Woche soll Sachverhalt bewertet werden

WP-02.02.2006 In vier Wochen soll Entscheidung über Bäder fallen

 
Westfalenbad
Copyright rettet-das-kirchenbergbad.de 2007 - 0,0044Sek