News / wr WR-07.11.2006 SPD fordert "runden Tisch" für verbliebene Schwimmbäder

SPD fordert "runden Tisch" für verbliebene Schwimmbäder

07.11.2006 / LOKALAUSGABE / HOHENLIMBURG

Hohenlimburg. Zufrieden blickt die SPD Hohenlimburg auf die Freizeit- und Sportausschuss-Sitzung in der vergangenen Woche zurück. Gleich zwei Entscheidungen, so der Ortsvereinsvorsitzende Mark Kripnner, würden positive Folgen für Hohenlimburg haben. So wurde dem Hohenlimburger Schwimmverein ein Zuschuss von 31 000 Euro gewehrt. Dazu Krippner: "Ich werte diese Entscheidung als wichtiges Signal für das Freibad in Henkhausen. Die Hohenlimburger dürfen jetzt nicht den Fehler machen und den Hohenlimburger Schwimmverein für die Schließung des Kirchenbergbad verantwortlich machen." Außerdem, so Krippner weiter, müsse dem Schwimmverein geholfen werden, sonst stehe Hohenlimburg ganz ohne Freibad da. Ein weiterer Schritt soll heute (16 Uhr) in der Sitzung der Bezirksvertretung gemacht werden. Die BV will den Verein, der aufgrund des schlechten Sommers eine mäßige Saison hatte, mit 2 000 Euro unterstützen.

Die SPD Hohenlimburg fordert darüber hinaus einen runden Tisch zu dem Thema "Schwimmen in Hohenlimburg". Der Teilnehmerkreis soll aus HagenBad-Mitarbeiter, Vertretern aus den Vereinen, Schulen, der Stadt Hagen und aus der Politik bestehen. Wichtig sei dabei, dass Entscheidungsträger diesem runden Tisch angehören.

Neben dem Henkhauser Freibad sei auch endlich das Thema Kunstrasen im Hagener Rathaus angekommen. Zwar könne das Verfahren laut Krippner viel schneller laufen, aber immerhin habe das Thema jetzt den entscheidenden Anstoß bekommen. "Die Verwaltung der Stadt Hagen möchte erst einmal den demographischen Wandel in die Sportstätten mit einfließen lassen, um dann zu entscheiden, welcher Sportplatz langfristig saniert wird. Demographischer Wandel hin oder her, die Realität sieht anders aus", kritisiert Alt-Bürgermeister Horst Tillmann die Verwaltung. Trotz schrumpfender Bevölkerung erlebten die Fußballvereine einen richtigen Boom. "Wir müssen doch froh und glücklich sein wenn die Jugend wieder Sport treibt. Aus dieser Verpflichtung heraus müssen wir auch die besten Rahmenbedingungen schaffen", so Tillmann weiter.

Als reine "Luftblase" bezeichnet Krippner die CDU-Aussage, ein Sponsor für einen Kunstrasenplatz stehe Gewehr bei Fuß. Trotz schriftlicher Aufforderung hätte die Union weder Kosten noch einen Sponsor benannt, obwohl die CDU in der BV einen Antrag zu diesem Thema gestellt hatte. "Wer ist denn dieser Sponsor?", fragt sich die Hohenlimburger SPD.

Quelle: http://www.westfaelische-rundschau.de

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