News / wr WR-15.09.2006 Morgen für die kostengünstigere Lösung abstimmen

Morgen für die kostengünstigere Lösung abstimmen

15.09.2006 / LOKALAUSGABE / HAGEN

Betr.: Artikel vom 9. September: "Ein Nein heißt Ja zum attraktiven Bad". Im Rahmen Ihrer Berichterstattung wird vor allem durch Aussagen von Hagenbad-Chef Ivo Grünhagen der Eindruck erweckt, als sei das Konzept "Ganzjähriges Schwimmen in den Stadtteilen" mit angeblich 7,5 Millionen Euro Zuschussbedarf pro Jahr deutlich teurer als das "Zentralbad-Konzept". Dieser Eindruck ist jedoch falsch und die Behauptung, das Konzept der BI koste 7,5 Millionen Euro pro Jahr, angesichts der vorliegenden Fakten schlicht eine Frechheit. Im Kostendeckungsvorschlag der Bürgerinitiative heißt es eindeutig, dass die jährlichen Zuschusskosten für die Stadteilbäder in Boele, Haspe und Hohenlimburg (Kirchenberg) auf 500000 Euro beschränkt werden sollen. Der Ratsbeschluss vom 2. März für das Zentralbadkonzept sieht ebenfalls Zuschüsse von 500000 Euro pro Jahr für Boele, Haspe und Hohenlimburg (Lennebad) vor. Für das Zentralbad ergeben sich in beiden Konzepten jährliche Zuschusskosten in Höhe von 3 Millionen Euro. Somit ergibt sich für beide Konzepte ein jährlicher Zuschussbedarf von 4,5 Millionen Euro. Der höhere Aufwand für den Ganzjahresbetrieb in den Stadtteilbädern soll durch den Einsatz ehrenamtlicher Kräfte aus Schwimmsportvereinen aufgefangen werden, so wie es auch das zu Jahresbeginn vorgelegte Modell der Fachschaft Schwimmen vorsieht. Im Investitionsbereich liegt das Konzept "Ganzjähriges Schwimmen in den Stadtteilen" sogar günstiger, weil das darin vorgesehene Zentralbad in abgespeckter Form 5 Millionen Euro weniger kostet als im Hagenbad-Konzept. Die Summe für die Anschaffung dreier mobiler Überdachungen liegt dagegen erheblich unter diesen 5 Millionen Euro. Wählt man Traglufthallen, bleibt man bei Kosten pro Halle zwischen 240000 und 270000 Euro sogar unter einer Million Euro. Hinzu kommen dann noch Sanierungskosten für das Kirchenbergbad in Höhe von 2,5 Millionen Euro. Somit ergibt sich ein Investitionsbedarf in Höhe von 3,5 Millionen Euro; demgegenüber steht die Einsparung der bereits erwähnten 5 Millionen Euro. Anhand dieser Zahlen lässt sich klar ablesen, dass ein "JA" beim Bürgerentscheid sowohl die bürgerfreundlichere als auch die kostengünstigere Lösung unterstützt! BI für ganzjähriges Schwimmen in den Stadtteilen Frank Schmidt Raffenbergstraße 20

Quelle: http://www.westfaelische-rundschau.de

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