News / wr WR-10.09.2006 Widersprüche bei den Besucherzahlen(WR-Bild)

Widersprüche bei den Besucherzahlen(WR-Bild)

10.09.2006 / LOKALAUSGABE / HOHENLIMBURG

Hohenlimburg. Während in Hagen die Fraktionsspitzen von CDU und SPD den Bürgerentscheid ablehnen (WR berichtete am Samstag), fordert die CDU Hohenlimburg die Bevölkerung zu einem eindeutigen "JA" auf. Die Aufwertung der Stadtteilbäder in Haspe, Boele und Hohenlimburg sei sowohl für die Kinder, Familien als auch für die Vereine und Schulen die bessere Alternative. "Nur ein positives Votum beim Bürgerentscheid mache es möglich, das von HagenBad mit zirka 28 Millionen Euro und als Hallenbad geplante Zentralbad kostenmäßig abzuspecken und die Bäder in Haspe und Boele ganzjährig zu betreiben sowie das Kirchenbergbad zu erhalten", schaltet sich jetzt Ortsunionsvorsitzender und CDU-Ratsherr Willi Strüwer in die laufenden Diskussion ein. Auch sieht die CDU eklatante Widersprüche bei dem von HagenBad zu den Beratungen im Rat und in der Bezirksvertretung vorgelegten Zahlenmaterial. So wird HagenBad der Vorwurf gemacht, bei der kürzlich stattgefundenen Bürgeranhörung zum Bebauungsplan Ischeland gänzlich andere Besucher- und Zuschusszahlen propagiert zu haben. Die Kostenschätzungen im Einnahmen- und Ausgabenbereich seien somit ihrer Grundlage entzogen. "Hatte HagenBad in ihrem der Politik vorgelegten Finanzierungskonzept bis dato für das Zentralbad 460 000 Individualbesucher plus 57 000 Schulschwimmer plus 87 000 Vereinsschwimmer zugrundegelegt, so war bei der Bürgeranhörung zum Bebbauungsplan nur noch die Rede von 460 000 Besuchern inklusive Schul- und Vereinsschwimmer", so Strüwer. Ein Wegfall von 144 000 zahlenden Besuchern werfe erhebliche Fragen bezüglich der Seriosität bei der Berechnung des ohnehin schon mit 3 Millionen veranschlagten Fehlbedarfs des Zentralbades auf. Auf der anderen Seite stelle sich die Frage, ob HagenBad die Besucherzahlen möglicherweise nur "klein gerechnet" habe, um die Verkehrsströme und Parkplatzsituation im Bebauungsplanverfahren formal zu entschärfen. Für Kopfschütteln sorgte auch die Aussage von HagenBad-Vertretern, wonach die erwartete Besucherzahl für das Zentralbad - unabhängig davon, ob es im Stadtgebiet noch weitere Frei- und Hallenbäder gebe oder nicht - konstant bei 460 000 Besuchern kalkuliere. Scharf in Zweifel gezogen wird auch die Auffassung, das Lennebad mit einem "gedeckelten Zuschuss" in Höhe von 500 000 Euro betreiben zu können. Dies sei nicht nachvollziehbar, weil allein der achtmonatige Schwimmbetrieb in den vergangenen Jahren jährlich fast 1 Million Euro gekostet habe. Das Kirchenbergbad sei die deutlich kostengünstigere Alternative.

Quelle: http://www.westfaelische-rundschau.de

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