News / wr WR-06.05.2005 "Die Bezirke vergessen"

"Die Bezirke vergessen"

06.05.2005 / LOKALAUSGABE / HOHENLIMBURG

Hohenlimburg. (hws) Jochen Weber, Fraktionsvorsitzender der Hagener SPD und Bezirksvorsteher in Haspe, gab erstmalig nach der Kommunalwahl bei den Hohenlimburger Senioren von "60 Plus" seine Visitenkarte ab.

Im Werkhof begrüßte "60-Plus"-Vorsitzender Horst Tillmann seine Gäste, unter ihnen auch Mark Krippner, den Hohenlimburger SPD-Vorsitzenden. Tillmann ließ die letzten Monate nach der Wahl Peter Demnitz zum Oberbürgermeister Revue passieren, verwies auf die Schwierigkeit des neuen Fraktionsvorsitzenden Jochen Weber, der nicht nur Kompromisse um der Kompromisse willen machen solle, sondern auf Gemeinsamkeiten und tragfähigen Mehrheiten für die Stadt und zum Wohl ihrer Bürger achten müsse.

Tillmann verwies auf die "Knackpunkte" Hohenlimburgs, wie den Lennepark, den Königsee, die Obernahmer, die "Villa Bettermann" und das aktuelle Thema in Hohenlimburg, das Kirchenbergbad. Über die von Tillmann vorgetragenen Hohenlimburger Probleme sei Weber nicht nur seit seinem letzten Besuch in Hohenlimburg bestens informiert, aber eine kurzfristige Problemlösung könne er auch nicht anbieten. Mit einem Seitenhieb auf den politischen Gegner meinte er, dass zwar die Hagener City noch vom OB Thieser angestoßen und unter OB Horn zwar wunderbar fertig gestellt worden sei, darüber hinaus allerdings die Bezirke mehr oder weniger "vergessen" worden seien.

Diskutiert wurde die Nachfolge des 1. Beigeordneten Karl-Josef Ludwig (CDU), auch hier will Weber breiten Konsens suchen. "Ich möchte eine tragfähige Mehrheit haben," so Weber. Breiten Raum nahm die Haushaltskonsulidierung ein. "Kostenminimierung" sei angesagt, der "Haushalt muss ausgeglichen werden". Zu den derzeitigen Diskussionen um das Kirchenbergbad seien neben der Bäderverwaltung, die ein schlüssiges Konzept vorlegen müsse, und auch die politischen Gremien gefragt. "Ich mache kein Hehl daraus, dass ich noch vor den Kommunalwahlen nicht so ganz mit der Errichtung eines Emil-Schumacher-Museums einverstanden war. Vertrete heute aber eine ganz andere Meinung, nachdem die Finanzierung, auch aus privater Hand voraussichtlich gesichert ist. Hagen wird dadurch an Attraktivität gewinnen", führte Weber weiter aus.

Quelle: http://www.westfaelische-rundschau.de

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