News / wr WR-13.05.2005 Ein Pragmatiker will kreativ mitgestalten

Ein Pragmatiker will kreativ mitgestalten

13.05.2005 / LOKALAUSGABE / HAGEN

Hohenlimburg. (-jer) Mit dem Linienbus kommt er jeden Morgen vom Hagener Loxbaum nach Hohenlimburg gefahren. "Wenn ich um acht Uhr vor dem Rathaus stehe und vom Glockenturm eine Melodie ertönt, dann fühle ich mich heimisch", sagt Peter Königsfeld schmunzelnd.

Seit vier Wochen leitet der Verwaltungsfachmann, der am 1. April 1965 bei der Stadt Hagen die Inspektionslaufbahn einschlug, die Geschicke der Bezirksverwaltungsstelle an der Lenne. "Solch einen Posten habe ich mir nach der Umstrukturierung des Ratsamtes, das ich zuletzt geleitet habe, gewünscht", gibt Königsfeld unumwunden zu. "Ich wollte in den letzten Jahren meiner Dienstzeit auch weiterhin konstruktiv und vor allem kreativ arbeiten", so sein Herzensanliegen nach 40 Jahren Verwaltungstätigkeit, die ihn vom Sozialamt über Rechtsamt, den Aufbau des Straßenverkehrsamtes, Liegenschaftsamt und Amt des Rates auf den Chefsessel der Bezirksverwaltungsstelle geführt hat. "Nun bin ich nach meiner Zeit im neuen Hagener Rathaus wieder im Charme der 50er Jahre gelandet. Mit gefällts", sagt ein sportlicher, 58 Jahre alter Herr, der den eigenen Charme und vor allem die Begeisterung für die Arbeit mit und für Menschen nicht verbergen kann. Als Mittler zwischen Verwaltung und Bürgern, als Scharnier zwischen den Parteien und den verschiedensten Gruppierungen in Hohenlimburg will sich Peter Königsfeld in den kommenden Jahren verstanden wissen. "Ich fand gut, wie alle bei der Diskussion um das Kirchenbergbad zusammengehalten haben. Das hat mir hier in Hohenlimburg immer schon imponiert."

Dabei meint er sicherlich nicht den immer mal wieder aufflackernden Freiheitsgedanken, sondern das vehemente Eintreten für bezirkliche Belange. "Im Wettbewerb der Stadtbezirke hat Hohenlimburg eine Menge Vorteile. Meine Aufgabe sehe ich auch darin, bei der weiteren positiven Gestaltung Hohenlimburgs tatkräftig mitzuarbeiten", trägt er überzeugend vor, steht im nächsten Moment hinter seinem Schreibtisch und hält eine Vorlage für die nächste Bezirksvertretersitzung am 18. Mai in den Händen. "Nehmen wir nur mal das alte Büchereigebäude an der Grünrockstraße. Da müssen jetzt Weichen gestellt werden, damit der Bauverein sein Vorhaben auch in die Tat umsetzen kann. Wir wollen nach dem Umzug der Bücherei doch nicht auf einer Ruine sitzen bleiben." Pläne vom Lennepark habe er sich besorgt, denn die weitere Umgestaltung dürfe nicht ewig auf sich warten lassen, Fürst Maximilian zu Bentheim habe kürzlich mit ihm und weiteren Vertretern über die Zukunft des Schlosses gesprochen und in Sachen Industriebrache müsse nicht nur die Politik Druck machen, da müsse auch die Verwaltung endlich an die Arbeit gehen.

Beweglichkeit und Ausdauer, auf dem dienstlichen Parkett oder privat auf der Tanzfläche und dem Fahrrad, zeichnen den Pragmatiker Königsfeld aus. Bürokratische Hindernisse, das habe er immer wieder erfahren, ließen sich mit Argumenten und gutem Willen überwinden.

Quelle: http://www.westfaelische-rundschau.de

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