News / wp WP-22.04.2005 Gespräch mit Demnitz und Besuch im Rat

Gespräch mit Demnitz und Besuch im Rat

22.04.2005 / LOKALAUSGABE / HOHENLIMBURG

Hohenlimburg. Erst ein Gespräch bei Oberbürgermeister Demnitz, dann die Einwohnerfragestunde nutzen, um die Ratsmitglieder aller Parteien auf die Interessen der Hohenlimburger Bevölkerung einzustimmen, weiterhin den Schwimmspaß im Kirchenbergbad zu ermöglichen.

Das ist die Zielsetzung des Initiativkreises der Bürgerinitiative zur Rettung des Kirchenberg-Schwimmbades. Die Interessengemeinschaft hat sich am Donnerstagabend noch einmal zusammengesetzt und ein Quartett an die Spitze "gewählt": Veronika Lünstroth, Magret Zarrazin, Bernd Tekampe und Frank Schmidt.

Kurzfristiges Ziel soll es sein, die Hohenlimburger Bürger zu motivieren, am Donnerstag zur Ratssitzung, (15 Uhr, Rathaus) zur Volme zu fahren. Darauf soll die Bevölkerung mit Flugblättern, die heute in der Elseyer und in der Hohenlimburger Innenstadt verteilt werden, eingestimmt werden. Treffpunkt ist am Donnerstag um 13.30 Uhr an der Rundturnhalle; die Abfahrt mit dem Linienbus erfolgt um 13.40 Uhr. Zusätzlich sollen Fahrgemeinschaften eingerichtet werden.

In der kommenden Woche sollen auch die Eltern aller Schüler informiert werden. Denn diese müssten, sollte das Schwimmerbecken geschlossen werden, in Zukunft nicht nur zum Sport- sondern auch zum Schwimmunterricht gefahren werden. Ein unzumutbarer Stress für die Mädchen und Jungen.

Wie die Heimatzeitung berichtete, wird die Rundturnhalle gegenwärtig saniert, sodass der Sportunterricht in anderen Turnhallen (u.a. Auf der Heide, Nahmer) stattfindet. Offiziell wollten und durften sich die Schulleiter nicht äußern, machten aber deutlich, dass sie einen Erhalt des Schwimmerbeckens ausdrücklich begrüßen würden.

Nach den zahlreichen Gesprächen wird immer deutlicher, dass der Wasserverlust im Kirchenbergbad nur ein vorgeschobenes Argument für die Schließung ist. Friedrich Buschkühl wundert sich insbesondere über die Berechnung der Wasserkosten pro Kubikmeter. Dieser liegt bei 1,69 Euro. Warum Kosten für (Ab-)Wasser, das gar nicht in die städtische Kanalisation fließt, erhoben werden, sei sehr zweifelhaft. Darüber hinaus sieht er, ebenso wie CDU-Ratsherr Willi Strüwer, Einsparungspotenzial bei den Bademeistern. "Die Öffnungszeiten müssen flexibler gestaltet und den Witterungsbedingen angepasst werden."

Frank Schmidt hofft auch auf finanzielle Unterstützung durch die Bezirksvertretung und auf weitere Sponsoren, um ein mögliches Defizit zu minimieren. Was im nächsten Jahr passieren könnte, daran möchte die Interessengemeinschaft gegenwärtig keinen Gedanken verschwenden.

Die Grundlage für weitere Ideen und Alternativvorschläge wird das Bäderkonzept sein.

Von Volker Bremshey

Quelle: http://www.westfalenpost.de

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