News / wr WR-08.05.2006 Das Ehepaar Eisermann bewies Rückgrat und handelte ehrenwert

Das Ehepaar Eisermann bewies Rückgrat und handelte ehrenwert

08.05.2006 / LOKALAUSGABE / HOHENLIMBURG

LESERBRIEFBetr.: Freundschaftstreffen der Bezirksvertretungen.

"Pack schlägt sich, Pack verträgt sich!" Auf Bezirksvertreter Jochen Eisermann und seine Ehefrau, Ratsmitglied Karin Kuschel-Eisermann, trifft diese sich leider so oft bewahrheitende Volksweisheit glücklicherweise nicht zu. Sie bewiesen Rückgrat und Glaubwürdigkeit, in dem sie dem "Freundschaftstreffen" der Hohenlimburger Bezirksvertretung mit den von "Häuptling" Jochen Weber und Hagens OB Peter Demnitz angeführten Kollegen aus Haspe fernblieben und die Gründe für ihr Verhalten öffentlich erklärten.

Eine ehrenhafte Bezirksvertretung, die wahrhaftig die Interessen der Hohenlimburger Bürger verträte, hätte diese Zusammenkunft vor dem Hintergrund der skandalösen Kirchenbergbad-Schließung unseres Erachtens nach ohne Umschweife komplett absagen müssen.

Denn die Ratsabstimmung gegen den Fortbestand des Hohenlimburger Kirchenbergbades war eben keine "normale" demokratische Entscheidung, und dies nicht nur wegen der Tragweite des Beschlusses. Mit Tricks und in geheimen Zusammenkünften haben die Hagener Führungsgremien von SPD, CDU und Grünen ihre Hohenlimburger Partei-"Freunde" getäuscht und nach allen Regeln der Kunst über den Tisch gezogen. So wurden sie zum Beispiel über den Beschluss zur sofortigen Schließung unseres Bades erst zwei Tage vor der Ratsabstimmung in Kenntnis gesetzt. Außerdem hat man zunächst zur Befriedung der aufgeheizten Situation eine Expertenkommission eingesetzt, deren Ergebnisse dann aber nicht einmal abgewartet wurden, obwohl keinerlei Zeitnot vorlag.

Drahtzieher des Projektes "Kirchenbergbad unter allen Umständen platt machen" waren nicht nur, aber eben auch Jochen Weber in seiner Funktion als Hagener SPD-Fraktionschef sowie OB Peter Demnitz, darüber hinaus unter anderem die CDU-Strippenzieher Wolfgang Röspel, Peter Asbeck und Hans-Dieter Fischer sowie die Grünen Jochen Riechel und Hildegard Kingreen. Wer die Interessen der Hohenlimburger Bürger glaubwürdig vertreten will, kann sich nach dem 2. März nicht mehr mit solchen "Volksvertretern" zum öffentlichen, freundschaftlichen Bier- und Schnapstrinken verabreden.

Das Ehepaar Eisermann hat darauf eine ebenso ehrenwerte wie sachgerechte Antwort gegeben. Eine Antwort, die die meisten anderen BV-Mitglieder den Bürgern leider offensichtlich schuldig bleiben.

Bürgervereinigung für die Selbständigkeit Hohenlimburgs Holger Lotz Dieselstraße 4 Hohenlimburg

Quelle: http://www.westfaelische-rundschau.de

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