News / wp WP-23.04.2006 Hitzige Diskussionen an der Hohenlimburger Freiheit

Hitzige Diskussionen an der Hohenlimburger Freiheit

23.04.2006 / LOKALAUSGABE / HAGEN

Hohenlimburg. "Eine Frechheit, dass die sich nach Hohenlimburg trauen", schimpft Martin Haurandt. Aufgebracht beobachtet der Hohenlimburger, wie Mitarbeiter der Hagenbad GmbH in der Innenstadt das geplante Hagener Zentralbad vorstellen. "Unglaublich, was die sich rausnehmen."

Die Stimmung an der Hohenlimburger Freiheit war am Samstag angespannt. Gegenüber dem Info-Stand von Hagenbad hatte sich die Bürgerinitiative "Ja zum Kirchenbergbad" postiert.

"Ich bin vom Fach, ich weiß, dass das Kirchenbergbad in Ordnung ist", ereifert sich etwa Bürger Rudi Rössel. "Unglaublich, dass die hier einfach auftauchen." Die Gemüter sind nach der Schließung des Freibads erhitzt - die Kommentare entsprechend emotional formuliert.

Dirk Thorbow, Pressesprecher der Hagenbad GmbH kann den Unmut der Hohenlimburger Bürger verstehen. "Unser Stand soll keine Provokation sein", stellt er klar. "Wir möchten nur, genau wie in den anderen Stadtteilen, den Bürgern das Zentralbad vorstellen. Auch die Hohenlimburger haben ein Recht auf Information."

Mittlerweile hat sich eine kleine Menschenmenge zwischen den Ständen versammelt. Erregte Diskussionen erhitzen die ohnehin schon aufgebrachten Bürger. Unter ihnen befindet sich Willi Strüwer, Vorsitzender der CDU Ortsunion Hohenlimburg. Gemeinsam mit den Mitgliedern der Bürgerinitiative sammelt er Unterschriften zur Rettung der Schwimmbäder in den Stadtteilen und damit auch zum Erhalt des Kirchenbergbades. "Wir sind erst eine Stunde hier und haben schon 300 Unterschriften gesammelt, da kann man sehen, wie erfolgreich die Veranstaltung von Hagenbad ist."

Während sich am Info-Stand von Hagenbad nur vereinzelt Bürger informieren, herrscht gegenüber bei der Bürgerinitiative reger Betrieb. Immer mehr Hohenlimburger finden sich ein, um "ihr" Bad zu retten.

Auch Martin Haurandt ist noch da. Unterschrieben, das hat er schon längst. Aber die Wut ist geblieben. Der Hohenlimburger macht seinem Ärger Luft. Kurzerhand besorgt er sich in einem Schreibwarengeschäft Pappe und einen schwarzen Edding. "Besetzungsmacht verschwinde" malt er in Großbuchstaben auf das weiße Papier. "Hagener go home" steht auf einem zweiten Plakat. Gut sichtbar befestigt er seine Werke und sagt wütend: "Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen."

Von Kristina Feste

Quelle: http://www.westfalenpost.de

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