News / wp WP-29.07.2005 "Wir sparen pro Tag rund 3000 Euro" Proteste gegen kurzfristige Schließung des Kirchenbergfreibades

"Wir sparen pro Tag rund 3000 Euro" Proteste gegen kurzfristige Schließung des Kirchenbergfreibades

29.07.2005 / LOKALAUSGABE / HOHENLIMBURG

Hohenlimburg. Sie rütteln an den heruntergelassenen Gittern, hocken vor dem Kirchenbergbad auf ihren Badetaschen oder schauen einfach traurig drein. Ob Stammgast, Gelegenheitsschwimmer oder Besucher aus Iserlohn - über die kurzfristige Schließung des Kirchenbergfreibads von Freitag bis Sonntag waren gestern Morgen viele Hohenlimburger und Bürger aus den Nachbarstädten sauer.

Vor allem weil die Sonne vom Himmel lachte, wollte niemand die umstrittene Sparmaßnahme billigen. HagenBad hatte aufgrund der schlechten Wettervorhersage am Donnerstag bekannt gegegeben, zusätzlich zum Hengsteybad auch das Kirchenbergbad bis Sonntag zu schließen. "Wir sparen dadurch 3000 Euro pro Tag ", bat Dirk Thorbow, Pressesprecher von HagenBad, gestern um Verständnis. "Und die Wettervoraussagen sehen wirklich gruselig aus."

Trotzdem wollten sich allein gestern Morgen gegen elf Uhr rund 40 Hohenlimburger im Wellenbad ins kühle Nass stürtzen und standen stattdessen vor heruntergelassenen Gittern. Teils aus Protest und Verbundenheit zu "ihrem" Kirchenbergbad, teils, weil sie von der Schließung trotz Zeitungs- und Radioberichten nichts mitbekommen hatten.

"Bei so einem guten Wetter ist das eine Sauerei", nahm Marianne Malsbender kein Blatt vor den Mund und machte sich gemeinsam mit einer großen Gruppe von Dauerkarteninhabern für den Erhalt des Kirchenbergbads stark. Sie hielten die Daumen runter für die Chefetage von HagenBad, aber auch für die Hohenlimburger Bezirksvertretung. "Die lassen sich hier nicht sehen", klagte etwa Torsten Bergmann aus der Obernahmer.

Enttäuscht war Jan-Luca Keller (10), der seine Ferienkarte nutzen wollte: "Jetzt werde ich zu Hause rumhängen." Und dort schwitzen, so wie die Dauerkarteninhaber. Denn in die geöffneten Freibäder Ischeland und Hestert wollte niemand ausweichen. Aus Prinzip.

Weiterer Bericht siehe Hauptteil.

Von Carolin Annemüller

Quelle: http://www.westfalenpost.de

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